Kleines Lexikon

Monokristalline Module

Monokristalline Zellen haben zurzeit von allen Photovoltaik-Modulen den höchsten Wirkungsgrad.
(bis 23,5 %, im Labor bereits bis zu 28 %) und einer Lebensdauer von mind. 30 Jahren.
Wie der Name schon verrät, besteht die Zelle aus einem einzigen Kristall: Aufgrund der exakt gleichen Ausrichtung der Kristallstruktur in eine Richtung, wird dieser hohe Wirkungsgrad erzielt. Dies bedeutet allerdings auch einen extrem hohen Aufwand in der Fertigung.

Polykristalline Module

Polykristalline oder auch Multikristalline Module haben ein günstiges Herstellungsverfahren.
Halbleiterreines Silizium wird im Unterdruckbereich unter Schutzglas aufgebracht und in so genannten Kokillen gegossen, in denen es unter Temperaturzuführung gerichtet erstarrt. Der Wirkungsgrad qualitativ hochwertiger Zellen ist nicht schlechter als der Monokristalliner Zellen.

Dünnschicht Module

Hochreine Siliziumfilme werden auf einem Träger abgeschieden oder aufgedampft und mit Kontakten versehen. Vorteile sind eine geringere Temperaturempfindlichkeit und die Möglichkeit, über verschiedene Schichten eventuell ein breiteres Lichtspektrum zu nutzen. Das bedeutet, amorphe Zellen bringen auch bei schwächerem und diffusem Licht noch einen Ertrag. Amorphe- oder Dünnschichtmodule finden gerade bei ungünstigen Ausrichtungen und Dachneigungen Verwendung.

Wechselrichter

Ein Wechselrichter (in Fachkreisen auch Inverter genannt) ist ein Gerät welches den von Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Es gibt verschiedene Typen von Wechselrichtern. Manche sind für die einphasigen Wechselstrom, manche aber auch für die Erzeugung von dreiphasigen Wechselstrom ausgelegt. Gute Wechselrichter erreichen einen Wirkungsgrad von bis zu 98,5%. Er steuert und überwacht ausserdem die gesamte Photovoltaikanlage